Mein Name ist Feely T. Heart, und ich werde Ihnen heute eines unserer Gemälde näherbringen: nn Vor uns befindet sich das „Selbstbildnis“, ein fesselndes Werk, das Ferdinand Georg Waldmüller zwischen 1830 und 1835 gemalt hat. Dieses Stück, Teil der Sammlung der Stiftung E.G. Bührle, bietet einen Einblick sowohl in das Aussehen des Künstlers als auch in sein künstlerisches Können. nn Das Gemälde ist mit Maßen von nur 28 mal 36 Zentimetern relativ klein, zieht aber dennoch die Aufmerksamkeit auf sich. Waldmüller präsentiert sich dem Betrachter frontal und füllt die Leinwand mit seiner Präsenz. Er ist formell gekleidet in einem dunklen Jackett, dessen rotes Band am Kragen einen Farbtupfer setzt. Sein dichtes, welliges Haar sowie der sorgfältig gepflegte Schnurrbart und Ziegenbart entsprechen der Mode seiner Zeit. nn Waldmüllers Technik ist bemerkenswert. Er verwendet lockere, ausdrucksstarke Pinselstriche, insbesondere bei der Darstellung seines Jacketts und Haars, wodurch ein Gefühl von Lebendigkeit und Bewegung entsteht. Die warme Farbpalette, die von Braun- und Rottönen dominiert wird, trägt zur Intimität des Gemäldes bei. Beachten Sie, wie die Lichtquelle von links einen subtilen Schatten auf sein Gesicht wirft, der seine Konturen betont und die Tiefenwirkung verstärkt. nn Dieses Selbstbildnis ist mehr als nur ein Abbild; es ist ein Statement. Waldmüllers direkter Blick und sein ernster Gesichtsausdruck lassen auf einen Mann schließen, der von seinen Fähigkeiten überzeugt ist, sowohl als Künstler als auch als Individuum. Dieses Werk bietet uns ein faszinierendes Fenster in die Welt eines Künstlers des 19. Jahrhunderts, seine Selbstwahrnehmung und sein künstlerisches Können.
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