Mantes (Morgen)

Mantes (Morgen)

1860 - 1870 - Painting - 32.6cm x 52.1cm

Das Kunstwerk Mantes (Morgen) ist ein Gemälde von Camille Corot, das zwischen 1860 und 1870 entstand. Es ist Teil der Sammlung des Museums der Schönen Künste in Reims. Das Gemälde mit den Maßen 0,326 Meter Breite und 0,521 Meter Höhe bietet einen ruhigen Blick auf die Stadt Mantes von einem Gewässer aus, wahrscheinlich der Seine.

Im Vordergrund dominieren die kräftigen Stämme und Äste hoher Bäume, deren Blätter in zarten Pinselstrichen wiedergegeben sind, die das sanfte Rascheln einer Morgenbrise erahnen lassen. Die Bäume rahmen die Komposition ein und lenken den Blick des Betrachters auf die Stadt in der Ferne. Mantes selbst ist in ein weiches, warmes Licht getaucht, das auf die frühe Stunde hindeutet. Die Silhouette der Stiftskirche Notre-Dame de Mantes hebt sich markant vom Himmel ab, ihre architektonischen Details sind durch die Entfernung etwas verdeckt.

Das Wasser im Vordergrund ist in horizontalen Strichen gemalt und spiegelt die beschauliche Stimmung des Morgens wider. Zwei kaum erkennbare Figuren befinden sich am Flussufer und genießen vielleicht die Ruhe der Szenerie. Der Gesamteindruck ist von Stille und Kontemplation geprägt, charakteristisch für Corots einfühlsame Herangehensweise an die Landschaftsmalerei.



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