
Charles-François Daubignys „Boote auf der Oise“ ist ein Gemälde aus dem Jahr 1865 und gehört zur Gemäldesammlung des Louvre. Das 0,665 Meter breite und 0,385 Meter hohe Ölgemälde auf Leinwand zeigt eine beschauliche Szene entlang des Flusses Oise.
Im Vordergrund sind Schiffer zu sehen, die ihre Schiffe am Flussufer entladen, ihre Gestalten werfen Schatten auf den Wasserrand. Im Hintergrund ist ein kleines Dorf eingebettet zwischen Bäumen zu sehen, das ein friedliches Landleben suggeriert.
Der Himmel darüber ist mit weichen, leuchtenden Wolken gefüllt, die ein sanftes Licht auf die Landschaft werfen. Dieses Licht spiegelt sich im ruhigen Fluss wider und erzeugt einen schimmernden Effekt. Daubignys meisterhafter Umgang mit Licht und Schatten verleiht der Szene Tiefe und Realismus.
„Boote auf der Oise“ ist ein Beispiel für den Stil der Schule von Barbizon, die für ihren Fokus auf die Darstellung der Schönheit der Natur bekannt ist. Daubigny, ein Wegbereiter dieser Bewegung, fängt in diesem Gemälde einen Moment der Ruhe und Harmonie ein und bietet dem Betrachter eine Flucht in die Stille der Natur.
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