
Vor Ihnen steht „Porträt von Königin Victoria“, ein fesselndes Ölgemälde auf Leinwand von Laurits Tuxen aus dem Jahr 1894. Dieses bemerkenswerte Werk, Teil der Kopenhagener Sammlung, misst 30,5 Zentimeter mal 41 Zentimeter.
Das Gemälde zeigt Königin Victoria in sitzender Pose, die den Betrachter direkt anspricht. Sie ist elegant in ein dunkles, möglicherweise schwarzes Kleid gekleidet, das durch eine auffällige blaue Schärpe oder Schleife über der Brust akzentuiert wird. Intricate Details, möglicherweise Juwelen oder Stickereien, schmücken ihr Kleid dezent. Eine prächtige Krone ruht auf ihrem Kopf, teilweise verhüllt von einem durchscheinenden weißen Stoff, der sich anmutig über ihre Schultern legt. Eine stattliche Halskette, scheinbar mit Edelsteinen besetzt, verstärkt ihr königliches Aussehen. Ihre Hände ruhen sanft in ihrem Schoß, eine scheint ein dunkelrot gebundenes Buch oder Dokument zu halten, während ein Hauch eines verzierten Fächers in der Nähe sichtbar ist.
Der Hintergrund ist ein sattes, tiefes Karmesinrot, gemalt mit sichtbaren Pinselstrichen, die einen texturierten, fast feurigen Effekt erzeugen. Dieses kräftige Rot bietet einen atemberaubenden Kontrast zu den helleren Tönen des Gesichts der Königin und dem Weiß ihres Schleiers. Die Beleuchtung konzentriert sich meisterhaft auf die Königin, beleuchtet ihr Gesicht und ihren Oberkörper, während subtile Schatten die Falten ihrer Kleidung und die Konturen ihres Gesichts definieren.
Tuxens Stil ist deutlich impressionistisch und priorisiert die Erfassung von Licht und Textur über kleinste Details. Die Farbpalette ist durchdacht zurückhaltend und verwendet hauptsächlich Rottöne, Blau, Weiß und dunklere Farbtöne für die Kleidung. Krone und Juwelen dienen als starke Symbole ihres königlichen Status und ihrer Macht. Die Betonung des Gemäldes auf der Königin, ihren Insignien und ihrem etwas nachdenklichen Ausdruck vermittelt erfolgreich ihre Autorität und Würde.
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