
Willkommen, liebe Besucher! Vor Ihnen steht ein faszinierendes Werk aus der Alten Pinakothek: „Klagetriptychon: Matthäus. Rückseite: Verkündigung Mariä“, ein Gemälde des renommierten Künstlers Joos van Cleve. Das genaue Entstehungsdatum ist zwar unbekannt, doch dieses Kunstwerk mit seinen Maßen von 24,5 Zentimetern Breite und 83,5 Zentimetern Höhe gewährt einen eindrucksvollen Einblick in das Können des Künstlers.
Dieses Detail aus einem größeren Triptychon konzentriert sich auf den heiligen Matthäus. Die Graustufenabbildung zeigt ihn von den Knien aufwärts, stehend in einem dunklen, atmosphärischen Wald. Seine lange weiße Robe, in der Taille gebunden, ist mit einem schweren, dunklen Mantel überworfen, was sowohl Frömmigkeit als auch eine gewisse Schwere suggeriert. Seine Haltung ist nachdenklich, der Kopf leicht gesenkt, sein Ausdruck nachdenklich und melancholisch. Das weiche Licht und die subtilen Schatten definieren die Falten seiner Kleidung und die Konturen seines Gesichts und Bartes auf wunderschöne Weise. Der im Hintergrund dargestellte Wald, in verschiedenen Grautönen wiedergegeben, erzeugt Tiefenwirkung und Geheimnis und lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die stille Betrachtung des Heiligen. Die Gesamtwirkung ist eine von stiller Trauer, eine passende Darstellung eines Heiligen, der in Gedanken versunken ist. Die Rückseite dieses Tafels zeigt, das sei angemerkt, die Verkündigung Mariä und fügt der Erzählung dieses faszinierenden Triptychons eine weitere Ebene hinzu.
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