Studie für das Fresko Ilmarinen pflügt das Viperfeld

Studie für das Fresko Ilmarinen pflügt das Viperfeld

1900 - 1910 - Painting

Willkommen, allerseits! Vor Ihnen befindet sich „Studie für das Fresko Ilmarinen pflügt das Vipernfeld“, ein faszinierendes Gemälde von Akseli Gallen-Kallela aus der Zeit zwischen 1900 und 1910. Dieses Kunstwerk gehört zur angesehenen Sammlung des Nationalmuseums Finnlands. nn Es handelt sich nicht um ein fertiges Werk, sondern um eine vorbereitende Studie für ein größeres Fresko. Die genauen Abmessungen sind zwar nicht angegeben, doch bietet das Gemälde einen faszinierenden Einblick in Gallen-Kallelas kreativen Prozess. Die Szene zeigt Ilmarinen, eine mächtige Gestalt aus der finnischen Mythologie, einen Schmied und Schamanen, der eifrig ein Feld pflügt. Wir sehen ihn von der Taille aufwärts, gekleidet in ein weißes Gewand, ein markanter Kontrast zu den gedämpften Erdtönen der Landschaft. Sein Pflug wird von einem großen, hellfarbenen Pferd gezogen, dessen Beine leicht angehoben sind und Bewegung und Energie vermitteln. Das Pferd ist mit einem dunklen Joch an den Pflug gespannt. nn Das Feld selbst ist in erdigen Brauntönen und gedämpften Grüntönen gehalten, wobei dunklere, wellenförmige Linien die Textur des Bodens andeuten. Im Hintergrund deuten undeutliche, dunklere Formen auf Bäume oder andere Landschaftselemente hin und verleihen der Szene Tiefe. Beachten Sie die stilisierten, serpentinenartigen Formen in der unteren rechten Ecke – dies sind die im Titel erwähnten Vipern, in kühlen Blau- und Grautönen dargestellt und bilden einen visuellen Gegenpunkt zu den wärmeren Tönen des restlichen Gemäldes. nn Die gesamte Farbpalette ist gedämpft, wobei das Weiß von Ilmarinens Gewand und das helle Pferd einen Mittelpunkt vor dem dunkleren Hintergrund und den blau-grauen Vipern bilden. Die Beleuchtung ist weich und diffus, ohne harte Schatten, und schafft eine ruhige, aber dynamische Atmosphäre. Die Komposition ist leicht asymmetrisch, wobei die Handlung links konzentriert ist und rechts eine großzügige Leere verbleibt. Ein dekorativer rot-weißer Rahmen umrahmt die zentrale Szene und setzt einen letzten künstlerischen Akzent. nn Diese Studie fängt die Essenz des größeren Freskos auf wunderbare Weise ein und deutet auf Themen wie Arbeit, Mythologie und vielleicht die Überwindung von Hindernissen im Kontext der finnischen Folklore hin. Es ist ein wunderbares Beispiel für Gallen-Kallelas Können und sein Engagement für die finnische nationale Identität.



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