
Vor Ihnen befindet sich Le petit chien qui secoue de l'argent et des pierreries (Der kleine Hund, der Geld und Juwelen schüttelt), ein charmantes Gemälde aus dem Jahr 1737 von Nicolas Lancret. Dieses entzückende Werk, 35,4 Zentimeter breit und 27,6 Zentimeter hoch, gehört zur angesehenen Sammlung der Wallace Collection.
Das Gemälde zeigt eine fesselnde häusliche Szene, vielleicht in einem Boudoir. Warme, satte Rottöne und Brauntöne dominieren die Draperien und Möbel und schaffen eine gemütliche Atmosphäre, die durch die helleren Töne der Kleidung der Figuren wunderschön kontrastiert wird. Das weiche, diffuse Licht verstärkt die Intimität des Moments, vermeidet harte Schatten und lässt die Details sanft zur Geltung kommen.
Im Mittelpunkt steht eine Frau, die auf einem Bett liegt, in einem hellen Kleid, und scheinbar etwas von einem Herrn oder Diener in dunkler Kleidung in der Nähe erhält. Eine junge Frau in Gelb und Weiß beobachtet in der Nähe des Bettes, während eine andere in Blau und Rot am Fuß kniet und Münzen oder Juwelen in der Nähe eines hellfarbigen Hundes, möglicherweise eines Spaniels, verstreut. Der Hund scheint spielerisch an diesem Verstreuen von Reichtümern beteiligt zu sein.
Die Stimmung ist insgesamt eine von entspannter Häuslichkeit und wohlhabendem Komfort, angedeutet durch die reichen Stoffe und das verzierte Bettgestell. Während die genaue Erzählung der Interpretation offen bleibt, verleiht das spielerische Verstreuen von Münzen und Juwelen durch die kniende Frau und den Hund der Szene einen Hauch von Heiterkeit. Das Gemälde lädt uns ein, über die subtilen Interaktionen und unausgesprochenen Geschichten innerhalb dieses elegant dargestellten häuslichen Tableaus nachzudenken.
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