
Mein Name ist Feely T. Heart, und ich werde Sie heute durch ein faszinierendes Werk aus der Sammlung des Yale Center for British Art führen: Stuten und Fohlen, gemalt von Sawrey Gilpin zwischen 1770 und 1780. Dieses kleine, aber exquisit detailreiche Gemälde, mit nur 12,1 cm Breite und 15,9 cm Höhe, bietet einen Einblick in die serene Welt der pastoralen Kunst des 18. Jahrhunderts.
Der Reiz des Gemäldes liegt in seiner Einfachheit. Vier Pferde – eine hellgraue Stute, eine kastanienbraune Stute, ein dunkelbraunes Fohlen und ein helleres Fohlen – sind die unangefochtenen Stars. Sie sind in entspannter Haltung dargestellt, scheinbar friedlich auf einer üppigen Weide grasend. Die kastanienbraune Stute und ihr Fohlen stehen im Mittelpunkt und ziehen den Blick des Betrachters auf sich, während das andere Paar etwas abseits steht und der Szene eine sanfte Bewegung verleiht. Der Hintergrund ist eine weich gezeichnete Landschaft aus dunkelgrünem Wald, wobei ein markanter Baum Tiefe verleiht und die Pferde einrahmt. Der gedämpft rosabraune Himmel deutet auf Morgen- oder Abenddämmerung hin und taucht die Szene in ein sanftes, diffuses Licht, das harte Schatten vermeidet.
Gilpins Technik ist meisterhaft in ihrer dezenten Eleganz. Er verwendet eine zurückhaltende Palette von erdigen Brauntönen, Grüntönen und Grautönen, unterbrochen von dem subtilen Rosa des Himmels. Die Pferde sind mit bemerkenswerter Realitätsnähe wiedergegeben, wobei ihre individuellen Formen und Texturen eingefangen werden, aber dennoch ein Gefühl von Ruhe und Natürlichkeit bewahrt bleibt, das die idyllische Pastoralszene perfekt verkörpert. Es gibt keine offensichtlichen Symbole oder dramatischen Schnörkel; die Schönheit liegt in der stillen Beobachtung der schlichten Eleganz der Natur.
Stuten und Fohlen ist ein typisches Beispiel britischer Landschaftsmalerei des 18. Jahrhunderts und spiegelt die wachsende Wertschätzung für die Schönheit der Natur und das idyllische Leben auf dem Lande wider. Sein zarter Charme und seine meisterhafte Ausführung machen es zu einem wirklich fesselnden Werk, das Ihre Zeit und Aufmerksamkeit hier im Yale Center for British Art durchaus verdient.
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