
Einen Wels mit Kürbis fangen (瓢鮎図, Hyō-nen-zu) ist ein hängendes Rollbild des Künstlers Josetsu (如拙) aus dem 15. Jahrhundert. Das Gemälde wurde um 1415 ausgeführt und befindet sich im Besitz von Taizō-in, einem Untertempel des Myōshin-ji-Komplexes von Zen-buddhistischen Tempeln in Kyoto. Es ist eines der frühesten Suiboku (Tusche) Gemälde in Japan und wurde 1951 zum Nationalschatz Japans ernannt. Das Gemälde wird von vielen Inschriften begleitet und kann als Beispiel für Shigajiku (eine "Gedicht- und Malrolle") angesehen werden.
Josetsu wurde in China geboren und als Künstler ausgebildet, ließ sich aber in Japan nieder. Er war einer der ersten Suiboku-Maler, die in der Muromachi-Zeit in Japan arbeiteten.
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