
Totes Wild mit Jagdutensilien und Blumen II ist ein Gemälde von Jean-Baptiste Oudry aus dem Jahr 1715. Das Kunstwerk, das eine Höhe von 0,73 Metern und eine Breite von 1,23 Metern misst, befindet sich derzeit in der Sammlung der Fundaciu00f3n Banco Santander.
Das Gemälde zeigt eine dramatische Stillleben-Szene. Im Vordergrund liegen die leblosen Körper mehrerer Vögel, wahrscheinlich das Ergebnis einer Jagd, verstreut auf einem roten Tuch. Ein Jagdhund liegt schlafend zwischen der gefallenen Beute, scheinbar erschöpft von der Verfolgungsjagd. Ein Jagd-Horn und andere Jagdgeräte ruhen auf dem roten Tuch und unterstreichen zusätzlich das Thema der Jagd und die Unvermeidlichkeit des Todes.
Im Kontrast zur düsteren Szene des Vordergrundes dominiert eine große, verzierte Vase mit einem üppigen Blumenstrauß das Zentrum der Komposition. Die Blumen sind in leuchtenden, lebendigen Farben wiedergegeben und bilden einen starken Kontrast zu den gedeckten Tönen des umgebenden Stilllebens. Drei Putten interagieren spielerisch mit der Vase und dem umgebenden Blattwerk, was vielleicht die Unschuld der Natur im Angesicht der Sterblichkeit symbolisiert.
Der Hintergrund des Gemäldes öffnet sich zu einer Landschaft. Ein Blick auf ein friedliches Flussufer mit einer fernen Figur und einer Andeutung von Gebäuden erzeugt ein Gefühl von Tiefe und fügt der ansonsten düsteren Atmosphäre einen Hauch von Ruhe hinzu.
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