Der geschlachtete Ochse

Der geschlachtete Ochse

1640 - Painting - 51.4cm x 73.5cm

Ein geschlachteter Ochse ist ein Gemälde aus dem Atelier von Rembrandt van Rijn aus den Jahren ca. 1642-1643, das Carel Fabritius zugeschrieben wird.

Das Porträt gehört zu einer kleinen Gruppe von Gemälden, die früher auf Rembrandts Namen lauteten, aber laut Rembrandt-Forschungsprojekt eher Jugendwerke von Carel Fabritius zu sein scheinen. Die Gemälde sind Variationen von Originalwerken von Rembrandt. Stilistisch und lichttechnisch orientierte sich Fabritius in diesem Fall wohl an Rembrandts Werk aus den Jahren 1639-1640. Das Rembrandt-Forschungsprojekt nennt eine tote Ruderkappe als mögliche Inspirationsquelle. Die Zuschreibung an Fabritius beruht hauptsächlich auf den Ähnlichkeiten mit den etwas späteren Geschichtsstücken Merkur und Argus und Merkur und Aglauros.In dem Bestand des Gutes, das 1643 nach dem Tod von Fabritius' erster Frau erstellt wurde, befinden sich zwei Gemälde von geschlagenen Schweinen, die wahrscheinlich von Fabritius angefertigt wurden. Einige Gemälde seines Bruders Barent mit diesem Thema sind erhalten geblieben. Dies ist ein Hinweis darauf, dass solche Stücke in seiner Gegend beliebt waren. Der Louvre in Paris besitzt ein originales Rembrandt eines geschlachteten Ochsen, aber dies ist ein späteres Gemälde aus dem Jahr 1655.

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