
Ursprünglich aus einem Dorf in den französischen Alpen stammend, wird der Verlust ihres ersten Kindes sie zu einem entscheidenden Wendepunkt führen, indem sie ihr Leben aufgibt, um sich allein in Paris niederzulassen. Sie lebt in einem künstlerischen Viertel in Montparnasse, wo sie mit vielen Künstlern zusammenkommt, darunter Henri Matisse, und wird ihre Karriere spät beginnen, im Alter von etwa 30 Jahren. Sie wurde von Galeristen entdeckt, darunter Berthe Weill und Ambroise Vollard, der Galerist von Paul Gauguin, Henri Matisse und sogar Pablo Picasso.
Jacqueline Marval nähert sich der Bewegung der Fauves, ohne ihr ganz anzuhängen, und ihr Werk zeichnet sich durch den Einsatz von Licht und zarten Farben aus, die sie haptisch in ihren Darstellungen von Frauen, Landschaften oder Stillleben einsetzt.
In „Die Zikaden“ überraschen wir zwei junge Frauen nackt in einer Landschaft aus blühenden Bäumen. Ihre verstörten Blicke lassen uns erkennen, dass sie in ihrer Intimität unterbrochen zu sein scheinen. Der Titel lädt Sie ein, sich in dieser grünen Umgebung in einer sanften Atmosphäre mit reinen Tönen vorzustellen.
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