Erinnerung an Orte

Erinnerung an Orte

1887 - Painting - 71.5cm x 52cm

„Erinnerungen an Orte“, gemalt im Jahr 1887, lädt uns ein, einen Moment stiller Kontemplation mit den beiden zentralen Figuren zu teilen. Dieses stimmungsvolle Werk, gemalt vom deutschen Künstler Hans Thoma, befindet sich heute in der renommierten Sammlung der Neuen Pinakothek. nn Das Gemälde, 0,52 Meter hoch und 0,715 Meter breit, lenkt unseren Blick sofort auf die beiden Reiter. Auf einer kurvigen Straße, die sich an eine dramatische Klippe schmiegt, mit dem Rücken zu uns gewandt, scheinen sie innezuhalten, versunken in Gedanken, während sie eine ferne Stadt überblicken. Die gedeckten Farben ihrer Kleidung und der Pferde verschmelzen nahtlos mit der Landschaft und unterstreichen so ihre Verbundenheit mit der Szenerie vor ihnen. nn Die Stadt selbst, eingebettet auf einer Hochebene über einem Tal, entfaltet sich wie eine Erinnerung. Gebäude in sanften Gelb- und Brauntönen drängen sich aneinander und lassen Leben und Aktivität erahnen. Ein silbernes Flussband schlängelt sich durch das Tal und verleiht ihm Tiefe und Ferne. Über allem dominiert ein Himmel voller schwerer, grauer Wolken die Szene, doch ein Lichtschimmer, der durchbricht, setzt eine subtile Note der Hoffnung. nn Meisterhaft setzt Thoma Licht und Schatten ein, um Atmosphäre und Emotion zu erzeugen. Das Licht, das von links zu kommen scheint, wirft lange Schatten nach rechts und hüllt die Figuren und ihre Pferde in einen Moment stiller Einkehr. nn „Erinnerungen an Orte“ ist mehr als nur eine Landschaft; es ist eine ergreifende Auseinandersetzung mit der Erinnerung und dem Lauf der Zeit. Während wir davor stehen, sind wir eingeladen, uns der Kontemplation der Figuren anzuschließen und vielleicht über unsere eigenen Erfahrungen und die Orte nachzudenken, die in unserem Leben eine besondere Bedeutung haben.



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