Porträt einer Dame in Gelb

Porträt einer Dame in Gelb

1465 - Painting - 40.6cm x 62.9cm

Das Porträt einer Dame in Gelb wurde vom Florentiner Künstler Alesso Baldovinetti irgendwann in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, höchstwahrscheinlich um 1465, gemalt. Jahrhundertelang wurde das Werk fälschlicherweise zugeschrieben; es wurde 1866 von der National Gallery London als Porträt der Gräfin Palma von Urbino erworben, das Piero della Francesca zugeschrieben wird. 1911 stellte der Kunsthistoriker Roger Fry fest, dass es sich um Baldovinetti handelte. Es gibt jedoch keine Beweise für die Quelle der Kommission, und es bleiben Zweifel an der Identität des Dargestellten; die plausibelste Theorie ist, dass sie Francesca degli Stati von Urbino ist.

Der Dargestellte ist im Profil dargestellt, was das Interesse der Frührenaissance an der Antike widerspiegelt und dem Werk ein fast skulpturales Gefühl verleiht. Sie steht vor einem einheitlichen blauen Hintergrund, in einer Leinwand, die weitgehend flach ist und weder in der Perspektive noch in der Tiefe fehlt. Stattdessen konzentriert sich der Fokus der Arbeit auf die Feinheiten sowohl ihres Kopfschmucks als auch ihres verzierten Ärmels.

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