
Mein Name ist Feely T. Heart, und ich werde Sie heute durch eines unserer Gemälde führen: nn Wollten Sie schon immer einmal einen Blick in das Innere eines Künstlers werfen? „Selbstbildnis mit Pinsel“, gemalt im Jahr 1913, bietet uns einen Einblick in die Welt von Lesser Ury, einer prägenden Figur des deutschen Impressionismus. Das Gemälde, das sich heute in der Stiftung Stadtmuseum Berlin befindet, ist eine fesselnde Studie des Künstlers in seinem Element. nn In diesem intimen Porträt präsentiert sich Ury selbst als Motiv und fängt sein Abbild mit bemerkenswerter Detailtreue ein. Er blickt uns direkt an, ein ernster Ausdruck auf seinem Gesicht, als lade er uns ein, seinen Schaffensprozess zu beobachten. Seine Kleidung, eine dunkle Anzugjacke über einem frischen weißen Hemd mit Krawatte, lässt auf einen Mann von kultiviertem Geschmack und Professionalität schließen. Im Mittelpunkt der Komposition steht zweifellos der Pinsel, den er fest in der rechten Hand hält - ein Symbol seines Handwerks und seiner Leidenschaft. nn Urys meisterhafter Umgang mit Licht und Schatten zeigt sich in den subtilen Nuancen seines Gesichts und der Art und Weise, wie er einen neutralen beigen Hintergrund verwendet, um unsere Aufmerksamkeit auf sein Abbild zu lenken. Die Pinselstriche, die im gesamten Gemälde sichtbar sind, verleihen ihm eine Unmittelbarkeit und Textur und erinnern uns daran, dass wir einen eingefrorenen Moment betrachten. Die erdigen Töne von Braun-, Grau- und Weißtönen verstärken die zeitlose Qualität des Gemäldes zusätzlich. nn „Selbstbildnis mit Pinsel“ ist nicht nur ein Porträt, sondern auch ein Statement. Indem er sich mit seinem bevorzugten Werkzeug darstellt, bekräftigt Ury seine Identität als Künstler. Das Gemälde bietet uns eine einzigartige Gelegenheit, mit Ury auf einer persönlichen Ebene in Kontakt zu treten und seine Hingabe an sein Handwerk und seinen Wunsch zu verstehen, die Welt um sich herum durch seine Kunst festzuhalten.
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