
Willkommen, allerseits! Vor Ihnen steht „Alexander Sergejewitsch Puschkin rezitiert sein Gedicht vor Gawrila Derzhawin während der Prüfung im Zarskoje Selo Lyzeum am 8. Januar 1815“, ein faszinierendes Gemälde aus dem Jahr 1911 des renommierten Ilja Repin. Dieses beeindruckende Werk, 1,955 Meter breit und 1,237 Meter hoch, gehört zur geschätzten Sammlung des Puschkin-Museums.
Das Gemälde zeigt eindrucksvoll einen entscheidenden Moment: einen jungen Alexander Puschkin, in einer dunklen militärisch anmutenden Jacke und hellen Kniehosen, der leidenschaftlich sein Gedicht rezitiert. Seine animierte Pose und sein Ausdruck strahlen jugendliche Energie und Selbstvertrauen aus, während er das Gedicht in der Hand hält. Er ist der unbestreitbare Mittelpunkt, umgeben von einem großen Publikum formell gekleideter Männer und Frauen, deren Kleidung die Grandeur des frühen 19. Jahrhunderts widerspiegelt. Beachten Sie den markanten Kontrast eines leuchtend roten Mantels, den ein Mann links trägt – ein Farbtupfer vor dem überwiegend gedämpften Erdton der Szene.
Die Szenerie selbst ist prächtig – ein großer Saal mit hohen Decken, klassischen Säulen und gewölbten Türen, die alle zur Bedeutung und Formalität des Anlasses beitragen. Der karierte Boden und eine teilweise sichtbare Statue im Hintergrund verstärken das Gefühl klassischer Grandeur. Die weiche, diffuse Beleuchtung erzeugt ein Gefühl der Ruhe, trotz der dramatischen Energie, die von Puschkins Rezitation ausgeht.
Repin fängt meisterhaft nicht nur ein historisches Ereignis ein, sondern auch einen Generationswechsel. Der Kontrast zwischen Puschkins jugendlicher Exuberanz und den etablierteren Figuren im Publikum deutet subtil auf das Aufkommen einer neuen, kraftvollen Stimme in der russischen Literatur hin. Das Gemälde ist ein Beweis für die bleibende Kraft der Kunst und die Bedeutung dieses historischen Moments. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die Details und Emotionen dieses bemerkenswerten Werkes zu würdigen.
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