
Hoga dal on Tjörn ist ein Ölgemälde des schwedischen Landschaftsmalers Karl Nordström aus dem Jahr 1897. Das Gemälde gehört zum Nationalmuseum in Stockholm.
Schwere Wolken überragen die Landschaft und legen einen tiefen Schatten über das Hoga-Tal, den Ort auf Tjörn in Bohuslän, wo Nordström aufwuchs. Nordström war ein paar Jahre zuvor von Varberg nach Stockholm gezogen, wo er Teil von VarbergSskolan gewesen war. Aber er kehrte ständig an die Westküste und in seine Heimatregion zurück. In diesem stimmungsvollen Gemälde zeigt Nordström mit großen, geschwungenen Farbflächen Einflüsse von Paul Gauguin und Synthetik. Das Gemälde zielt nicht darauf ab, ein Stück Natur naturalistisch zu reproduzieren, sondern symbolisch verdichtete und emotional aufgeladene Bilder zu schaffen. Nordströms evokative Motive waren Teil der Einführung eines nationalen Gemäldes. Die treibende Kraft war konstnärsförbundet, wo Nordström von 1896 bis 1920 Vorsitzender war. In ihren Gemälden distanzierte sich die Gruppe vom Klassizismus und den Lehrmethoden der Akademie der Bildenden Künste.
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