
Eugène Delacroix' "Das Schiffswrack der Don Juan", gemalt im Jahr 1840, hängt hier im Louvre. Das große Gemälde, fast zwei Meter breit, stürzt uns mitten hinein in eine Schiffskatastrophe. Delacroix fängt meisterhaft den rohen Terror und die Verzweiflung eines Schiffbruchs ein. Die Szene ist chaotisch: Dunkle, aufgewühlte Wellen werfen ein kleines, zerbrechliches Boot wie ein Spielzeug hin und her. Beachten Sie die Gestalten, die sich daran klammern, ihre Körper vor Angst und Erschöpfung verzerrt. Der Himmel über ihnen spiegelt die Szene darunter wider, ein stürmischer Wirbelwind aus dunklen Wolken, der nur in der Ferne einen Hoffnungsschimmer bietet, ein schwaches Flackern inmitten der überwältigenden Dunkelheit. Delacroix' Farbgebung ist meisterhaft, die gedeckten Töne und die dramatische Beleuchtung verstärken das Gefühl von Gefahr und Verzweiflung. Die lockeren Pinselstriche verstärken das Gefühl von Bewegung, das aufgewühlte Meer ist fast greifbar. Wir sind eingeladen, nicht nur Zeugen zu sein, sondern die rohe Kraft der Natur und die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens angesichts dieser Kraft zu spüren.
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