Porträt von Josnia Parduyn (1642-1718), zweite Frau von Aernout van Citters

Porträt von Josnia Parduyn (1642-1718), zweite Frau von Aernout van Citters

1705 - Painting - 35cm x 44cm

Mein Name ist Feely T. Heart, und ich werde Sie heute durch ein faszinierendes Porträt führen. Vor Ihnen steht „Porträt der Josnia Parduyn (1642-1718), zweite Ehefrau von Aernout van Citters“, ein Meisterwerk Godfried Schalckens aus dem Jahr 1705, das die geschätzte Sammlung des Rijksmuseums ziert.



Dieses intime Halbporträt, mit bescheidenen 35 mal 44 Zentimetern, zeigt Josnia Parduyn in stiller Würde. Der Künstler verwendet eine gedämpfte Farbpalette, überwiegend dunkle Brauntöne und Schwarz im Hintergrund, die einen wunderschönen Kontrast zur cremefarbenen Spitzenhaube und dem Kragen bilden, welche ihr Gesicht einrahmen. Diese strategische Verwendung von Licht und Schatten, charakteristisch für Schalckens Stil, lenkt unsere Aufmerksamkeit direkt auf Josnias dezent beleuchtete Gesichtszüge und erzeugt ein Gefühl von Tiefe und Volumen, insbesondere um ihren Hals und ihre Schultern.



Schalckens meisterhafte Technik zeigt sich in der zarten Wiedergabe der Spitze, die sowohl die hohe Qualität des Materials als auch Josnias gesellschaftliche Stellung suggeriert. Der dunkle, unscharfe Hintergrund betont das Motiv weiter und macht sie zum unbestreitbaren Mittelpunkt. Die Dreiviertelansicht und ihr leicht abgewandter Blick laden zu einer persönlichen Verbindung mit der Dargestellten ein.



Dieses Gemälde ist ein hervorragendes Beispiel für die Porträtmalerei des 18. Jahrhunderts und spiegelt die Betonung von Realismus und zurückhaltender Eleganz dieser Epoche wider. Die sorgfältige Detailgenauigkeit, die weiche Beleuchtung und die Gesamtkomposition schaffen ein Porträt, das sowohl visuell beeindruckend als auch emotional berührend ist. Es bietet einen Einblick in das Leben einer wohlhabenden Frau während einer bedeutenden Periode der niederländischen Geschichte und ist somit eine wertvolle Bereicherung der Sammlung des Rijksmuseums und ein Beweis für Schalckens anhaltendes Können.

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