Verwundeter Kürassier verlässt das Schlachtfeld (Öl)

Verwundeter Kürassier verlässt das Schlachtfeld (Öl)

1814 - Painting - 2.94m x 3.58m

Der verwundete Kürassier (französisch: Le Cuirassier blessé quittant le feu) ist ein Ölgemälde des französischen romantischen Malers und Lithographen Théodore Géricault (1791–1824) von einem einzelnen anonymen Soldaten, der mit seinem nervösen Pferd einen Hang hinabsteigt. In diesem Saloneintrag von 1814 beschloss Géricault, sich von Szenen des Heldentums zugunsten eines Themas abzuwenden, das auf der Verliererseite der Schlacht steht. Dieses lebensgroße Gemälde, das nach dem katastrophalen Feldzug Frankreichs in Russland ausgestellt wurde, fing das Gefühl einer Nation in der Niederlage ein. Es gibt keine sichtbaren Wunden an der Figur, und der Titel wurde manchmal so interpretiert, dass er sich auf den verletzten Stolz des Soldaten bezieht. Das Gemälde stand in starkem Kontrast zu Géricaults Charging Chasseur, da es sich nicht auf Ruhm oder das Spektakel der Schlacht konzentrierte. Nur sein Schild eines Hufschmieds, das sich derzeit in einer Privatsammlung befindet, hat in Form oder Funktion Ähnlichkeit mit diesem Gemälde. Die endgültige Salonversion von The Wounded Cuirassier befindet sich im Musée du Louvre und die kleinere Studienversion im Brooklyn Museum.

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