Richard Legh (1634-1687)

Richard Legh (1634-1687)

1667 - Painting - 1.016m x 1.27m

Vor Ihnen steht „Richard Legh (1634-1687)“, ein eindrucksvolles Porträt, 1667 von dem renommierten Künstler Peter Lely gemalt. Dieses Meisterwerk in Öl auf Leinwand, 1,016 Meter breit und 1,27 Meter hoch, gehört zur Sammlung von Lyme Park. Das Gemälde zeigt Richard Legh, einen Mann von offenkundigem Reichtum und Ansehen, im Dreiviertelprofil sitzend. Seine Pose ist entspannt, aber dennoch bestimmend, sein Blick subtil fesselnd. Sein hellbraunes Haar, nach der Mode des 17. Jahrhunderts gestylt, umrahmt einen hellen Teint. Er trägt eine reichfarbige Robe, eine Mischung aus goldenen und braunen Streifen, über einem kragenlosen weißen Hemd mit weiten Ärmeln. Eine weiße Cravate und ein dunkler Gürtel sind sichtbar und tragen zur Eleganz seiner Kleidung bei. Seine rechte Hand ruht lässig auf dem Griff eines Degens, ein subtiles, aber kraftvolles Symbol seines Status.



Der Hintergrund ist dunkel und dezent und deutet auf eine dahinter liegende Landschaft hin. Die Gesamtpalette ist reich an Erdtönen – Braun, Gold und gedämpften Grüntönen –, die durch das strahlende Weiß von Leghs Hemd wunderschön kontrastiert werden. Die Beleuchtung konzentriert sich gekonnt auf das Motiv und hebt die Texturen seiner Kleidung und die Details seines Gesichts hervor. Schatten verleihen Tiefe und Volumen, besonders auffällig in den Falten seiner Robe. Ein Blick auf einen dunkleren Bereich, möglicherweise ein Baum oder Busch, und eine Andeutung eines helleren Himmels in der Ferne deuten auf eine parkähnliche Umgebung hin. Der sorgfältige Einsatz von Licht und Schatten sowie die realistische Darstellung von Legh und seiner Umgebung sind charakteristisch für die Barockzeit. Das Gemälde ist nicht nur ein Porträt; es ist ein Fenster in das Leben und den Status eines Gentleman des 17. Jahrhunderts.

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