Porträt von Charles de Levin (? -1592), Herr der Famars, Forimont und Lousart

Porträt von Charles de Levin (? -1592), Herr der Famars, Forimont und Lousart

1609 - 1633 - Painting - 24cm x 29.7cm

Willkommen, meine Damen und Herren! Vor Ihnen steht „Porträt von Charles de Levin (?-1592), Herr von Famars, Forimont und Lousart“, ein fesselndes Gemälde von Jan van Ravesteyn. Entstanden zwischen 1609 und 1633, gehört dieses bemerkenswerte Werk zur Sammlung des Stadhouderlijk Hofs.



Beachten Sie das intime Format des Porträts; es misst lediglich 24 Zentimeter in der Breite und 29,7 Zentimeter in der Höhe. Trotz seiner geringen Größe fängt das Gemälde die Essenz seines Motivs kraftvoll ein. Wir sehen Charles de Levin, vom Brustkorb aufwärts vor einem dunklen, fast schwarzen Hintergrund dargestellt, der unsere Aufmerksamkeit direkt auf ihn lenkt. Seine helle Haut kontrastiert wunderschön mit seinem dunklen, ordentlich nach hinten gekämmten Haar. Sein Ausdruck ist ernst, ja sogar zurückhaltend, doch seine Gesichtszüge – eine markante Nase, dunkle Augen und ein kleiner, sorgfältig getrimmter Schnurrbart und Ziegenbart – sind mit exquisiter Detailgenauigkeit wiedergegeben.



Betrachten Sie die exquisite Detaillierung seiner Kleidung. Er trägt einen großen, kunstvoll gefalteten weißen Spitzenkragen, ein Markenzeichen der Mode des 17. Jahrhunderts. Darüber trägt er ein dunkles, möglicherweise schwarzes Kleidungsstück, dezent verziert mit kleinen goldenen Nieten oder Verzierungen an Schultern und Brust, was auf seinen adligen oder vielleicht militärischen Status hindeutet. Der Kontrast zwischen dem strahlend weißen Kragen und der dunklen Kleidung ist auffällig.



Der Künstler beherrscht meisterhaft den Einsatz von Licht und Schatten. Das Licht konzentriert sich auf Charles de Levins Gesicht und hebt seine Gesichtszüge hervor, während Schatten Tiefe und Textur in die Falten seines Kragens und die dunklen Bereiche seiner Kleidung bringen. Diese Technik erzeugt ein Gefühl von Dreidimensionalität und Intimität und zieht den Betrachter in das Porträt hinein. Sie könnten sogar eine goldene Inschrift bemerken, wahrscheinlich eine Abkürzung seines Titels oder Namens, die eine weitere Schicht historischer Intrige hinzufügt.



Dieses Gemälde ist ein Paradebeispiel niederländischer Porträtmalerei des 17. Jahrhunderts und zeigt die Betonung des Realismus und die akribische Detailgenauigkeit dieser Epoche. Es ist ein kleines, aber kraftvolles Werk, das einen faszinierenden Einblick in das Leben eines Adligen aus vergangenen Jahrhunderten bietet.

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